Der fremde Freund ist eine Novelle von Christoph Hein, die 1982 in der DDR veröffentlicht wurde und in der Bundesrepublik 1983 aufgrund des Titelschutzes als Drachenblut erschien.
Claudia, die Protagonistin der Novelle, ist eine eher gefühlskalte und distanzierte Ärztin Ende 30. Sie lebt in Berlin, fotografiert in ihrer Freizeit leidenschaftlich gerne Landschaften und pflegt nur wenige soziale Kontakte.
Henry, Claudias Nachbar und „fremder Freund“, ist Architekt für Atomkraftwerke. Er hat eine Frau und zwei Kinder von denen er jedoch getrennt lebt.
Die Novelle ist eine Ich-Erzählung. Sie handelt von der alleinstehenden Ärztin Claudia, die in ihrem Leben in der DDR starke Entfremdung empfindet. Sie wirkt oftmals teilnahmslos und desinteressiert an den gesellschaftlichen Umständen. Beschrieben wird die Zeit mit ihrem Nachbarn Henry.
über das Buch, Video mit Lesung
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