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Spanien-Wahl: Konservative werden stärkste Kraft

  Spaniens Premier Rajoy   
Spaniens Premier Rajoy hat die Wahl erneut gewonnen. Seine Konservativen legen zu, doch verfehlen klar die absolute Mehrheit. Es droht eine neue Hängepartie. 

Bei der Parlamentswahl in Spanien zeichnen sich wie vor einem halben Jahr keine klaren Machtverhältnisse ab. Die konservative Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy ist nach dem vorläufigen Endergebnis stärkste Kraft. Die absolute Mehrheit von 176 Sitzen hat die Partei aber verpasst. Sie kann deshalb ohne Koalitionspartner nicht die Regierung stellen.

Die Ergebnisse im Überblick:
  • Die konservative PP holte 137 der insgesamt 350 Sitze , 14 mehr als bisher.
  • Zweitstärkste Kraft sind die Sozialisten von der PSOE mit 85 Mandaten vor der Protestpartei Podemos. Die Sozialisten erzielten damit ihr schlechtestes Ergebnis in der jüngeren Geschichte, behaupteten sich aber entgegen ersten Prognosen auf Platz zwei.
  • Podemos blieb mit 71 Sitzen weit hinter den Erwartungen zurück und scheiterte überraschend mit dem Ziel, die Sozialisten zu überholen. Podemos-Spitzenkandidat Pablo Iglesias sprach von einem "unbefriedigenden Abschneiden"
  • Auf dem vierten Platz landeten die liberalen Ciudadanos mit 32 Mandaten.
 
 

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