Kataloniens Ex-Regionalpräsident Puigdemont
Nach der Festnahme: Wie geht es weiter im Fall Puigdemont? Zum Video Artikel
Es klingt wie ein Thriller: Als der katalanische Ex-Regierungschef Carles Puigdemont am Sonntagvormittag auf der Autobahn von Norden kommend in Richtung Hamburg fuhr, schlug die Polizei zu. Die Jagd auf den 55-Jährigen hatte am Freitag begonnen, als Spaniens Oberstes Gericht einen europäischen Haftbefehl erneuert hatte. Nach Puigdemonts Festnahme gingen in Barcelona Zehntausende auf die Straße. Mehr als 100 Menschen wurden bei Ausschreitungen von der Polizei verletzt. Wie konnte Puigdemont in diese Situation geraten? Und was wird nun mit ihm passieren?Antworten auf die wichtigsten Fragen nach der Verhaftung des katalanischen Politikers in Deutschland.
Barcelona: Viele Verletzte bei Demonstrationen für Puigdemont
Zehntausende Menschen haben in
Katalonien gegen die Festnahme von Carles Puigdemont in Deutschland
protestiert. In Barcelona gaben Polizisten Warnschüsse ab, Demonstranten
warfen Flaschen und errichteten Straßensperren.
Die einen schleuderten Eier, Flaschen und Eisengitter, die anderen setzten Schlagstöcke ein und schossen in die Luft: Bei Zusammenstößen zwischen Polizisten und Demonstranten in Katalonien sind mindestens hundert Menschen verletzt worden.
92 Verletzte, darunter rund ein Dutzend Polizisten, zählten die Rettungskräfte allein in Barcelona, wo am Sonntagabend mehr als 50.000 Menschen auf die Straße gegangen waren, um gegen die Festnahme von Separatistenführer Carles Puigdemont in Deutschland zu demonstrieren. In Lleida, 150 Kilometer westlich von Barcelona, wurden sieben Menschen verletzt, in Tarragona im Süden Kataloniens mindestens einer. weiter
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