Gemeinsam sind wir stärker!

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Der wiedergefundene Freund, Fred Uhlmann

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Ein wunderschönes, aber trauriges Buch.
Leiderhabe ich davon keine Leseprobe im Netz gefunden.

Das Buch ist für den Avançat 1 eingestuft. In der Bibliothek stehen euch 3 Exemplare im Verleih zur Verfügung. Ich würde euch NICHT dazu raten, viel im Netz darüber zu suchen, da ihr in den Kritiken oder Kommentaren vielleicht zu viel über den Inhalt erfahrt. Es ist ein sehr, sehr schönes Buch, finde ich.


Lesehilfe (Arbeitsblatt)



4 Kommentare:

  1. “Der wiedergefundene Freund” ist die Geschichte der Freundschaft zwischen zwei 16-jährigen Jungen während des Nazis-Deutschlands.
    Der Roman erzählt, wie der Sohn eines jüdischen Arztes, der fasziniert von dem guten Aussehen eines neuen adeligen Schülers ist, alles Mögliche macht um seine Aufmerksamkeit zu erhaschen.
    Zwischen den beiden entsteht eine innige Freundschaft, eine magische Seelenverwandtschaft, bis die Errichtung des faschistischen Staates einen von ihnen dazu zwingt, das Land zu verlassen.
    Persönlich würde ich diese Lektüre empfehlen, da sie auf keinen Fall schwierig ist und die Beschreibung der Beziehung zwischen den zwei Jungen sehr gelungen ist.

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  2. Die Geschichte spielt 1933 in Stuttgart. Hans Schwarz, der Sohn

    eines jüdischen Arztes, und Konrad, aus einer reichen Adelsfamilie,

    sind zwei sechzehnjährige Jungen, die das gleiche exklusive

    Gymnasium besuchen. Bald entwickelt sich eine tiefe Freundschaft

    zwischen den beiden Schülern. Später ändert sich der politische und

    soziale Hintergrund in Deutschland, als die Nazis an die Macht

    kommen. Das wird die Beziehung unserer Hauptfiguren sehr

    beeinflussen, als die Lage immer brenzliger wird.

    Das Buch, das nicht schwierig für Schülern in Deutsch als

    Fremdsprache ist, finde ich sehr schön. Es gibt ausführliche

    Beschreibungen von Orten und Gefühlen, zum Beispiel als der Autor

    Stuttgart beschreibt.

    Es hat mir gefallen, wie die Freundschaft geschildet ist, genauso wie

    die Folge von Intoleranz und Vorurteilen. Ich empfehle dieses Buch

    allen, die Interesse für diese Zeitraum in der deutschen Geschichte

    haben.

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  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  4. Die Novelle „ Der wiedergefundene Freund“ wurde von Fred Ulhman geschrieben und 1977 von dem Verlag Adam Books veröffentlicht . Der englische Originaltitel lautet „ Reunion“, da das Werk zuerst in London gedruckt wurde. Mit nur 116 Seiten und einer klaren Sprache lässt diese Geschichte sich gut lesen. In der Tat ist sie eine typysche Schullektüre.
    Die Handlung setzt im Jahr 1932 ein und sie dreht sich um die Freundschaft zwischen zwei 16-Jährigen, die ein exklusives Gymnasium in Stuttgart besuchen: Hans Schwarz, der Sohn eines jüdischen Artzes, der sich sehr wohl in der deutschen Kultur fühlt, und Konradin von Hohenfels, der aus einer Adelsfamilie stammt. Es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft mit gemeinsamen Ausflügen und Diskussionen über Lektüre, Philisophie und Gott. Die Freunde distanzieren sich allerdings von dem Moment an, wo Hans erfährt, dass die Mutter Konradins etwas gegen Juden hat und mit ihrer Beziehung nicht einverstanden ist. Später können sie weder die Politik noch ihre Umgebung ignorieren.
    Die Biografie des Autors hat viele Parallelismen mit seinem Werk, da er deutsch-jüdischer Herkunft ist, selbst dasselbe Gymnasium besuchte und wegen des Nationalsozialismus aus Deutschland emigrieren musste.
    Meiner Meinung nach ist die Erzählung dieser Freundschaftsgeschichte besonders originell. Zwar hat man schon viel von dieser Epoche zwischen den beiden Weltkriegen gelesen, aber die Perspektive der Geschichte ist hier ganz anders: man kann spüren, was diese zwei Jungen persönlich betrifft und nichts Weiteres. Ich finde den Schreibstil nicht nur schön und einfach, sondern auch mitfühlend. Ganz zu schweigen von dem Schock des Endes.
    Aus diesen Gründen kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen.

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